Grundlage für das umweltfreundliche Heizkonzept eines "Sonnenhauses" ist, ein steil nach Süden geneigtes Dach zwischen 45-67°, ohne Verschattung durch Nachbarbebauungen, mit minimaler Abweichung nach Osten oder Westen. So können auch im Winter gute solare Erträge erzielt werden.
Bei einem geplanten Neubau, mit 45 Grad steilem Satteldach, sollten die Kollektorfläche mit einer Neigung von 45 Grad aufgestellt werden. Die gewonnene Energie wird in einen berechneten großen Pufferspeicher geleitet.
Das ermöglicht einem Ein- oder Mehrfamilienhaus, mehr als 80 % der Energie für Heizung und Warmwasser aus der thermischen Solaranlage zu beziehen.
Die Solarkollektoren sind anthrazitfarben und das wenige umliegende freie südliche Dach wird mit anthrazitfarbenem Blech umfasst. Um keinen krassen Gegensatz zur der anderen Hausseite zu schaffen, sollte die verbleibende Dachfläche mit Betondachsteinen ebenfalls in anthrazit eingedeckt werden.
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Die restliche Energie wird aus einer fast CO2 neutralen Holzpellet- oder Hackschnitzelanlage im KG mit Einspeisung in den Pufferspeicher erzielt.
Eine weitere Energiequelle wie Gas oder Öl wird nicht benötigt.
Diese Maßnahme versetzt die Bauherren schon jetzt in die Lage, weitgehend autark von fossiler Energieversorgung zu sein. Ganz im Sinne der von der Europäischen Union beschlossenen Energiesparrichtlinien für neugebaute Gebäude, die ab 2020 gelten. |